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Familienfreundlich in die Zukunft
Willkommen beim Familienbeirat der Stadt Bamberg
Jahresbericht 2011
Zum Ende des ersten Quartals 2012 hat der Familienbeirat seinen Jahresbericht für 2011 vorgelegt. Dabei wird nicht nur auf die getane Arbeit des Beirats zurückgeblickt, sondern es wird auch ein Ausblick auf die noch vorhandenen Schwachstellen in Sachen Familienfreundlichkeit in Bamberg gegeben.
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Familienfreundliche Landesgartenschau Bamberg 2012
Ein sommerlanges Gartenfest erwartet die Bürgerinnen und Bürger in diesem Jahr in Bamberg: Wenn am 26. April 2012 die 16 Bayerische Landesgartenschau ihre Pforten öffnet, dann gibt es auf dem ERBA-Gelände nicht nur herrliche bunte Blumenfelder zu genießen, sondern auch ein spannendes Veranstaltungsprogramm für Groß und Klein.
Die Gartenschauen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass besonders Familien dieses einmalige Fest gerne besucht haben – und so soll es auch in Bamberg sein. „Uns ist es allerdings wichtig, dass unsere Bamberger Landesgartenschau nicht nur ein Fest für die ganze Familie ist, sondern insbesondere für ALLE Familien“, betonte Oberbürgermeister Andreas Starke heute im Rahmen eines Pressetermins auf dem ERBA-Gelände. Und so gibt es bei der Schau in der Domstadt erstmals in Bayern die so genannten `Familientage':
An sechs ausgewählten Tagen gibt es für Familien ermäßigte Eintrittspreise, Erwachsene bezahlen dann statt 15 Euro 11 Euro und Kinder bis einschl. 17 Jahre sind eintrittsfrei. Die Idee einer familienfreundlichen Landesgartenschau ist auf Anregung des Familienbeirates der Stadt Bamberg entstanden. Wie die Familienbeauftragte der Stadt Bamberg, Gisela Filkorn, betonte, wollte der
Familienbeirat mit diesem Vorstoß die Interessen der Familien bei diesem Großereignis nochmals gesondert in den Fokus stellen. Dass die Familientage überhaupt möglich geworden sind, ist letztlich dem großen Engagement verschiedener Firmen der Region zu verdanken, die die Gartenschaubesucher an den Familientagen mit tollen Attraktionen überraschen werden!
Termine der Familientage sind:
- 30.04.2012: Langnese
- 18.05.2012: Sparkasse
- 08.06.2012: Fränkischer Tag
- 22.07.2012: AOK
- 12.08.2012: DAK
- 05.09.2012: Autoverleih Sammüller
All jenen Familien, die Ihren Besuch auf der Landesgartenschau vom Wetter und dem Interesse an verschiedenen Veranstaltungen abhängig machen möchten, legte die Geschäftsführerin der Landesgartenschau Bamberg 2012 GmbH, Claudia Knoll, die Familiendauerkarte ans Herz. „Mit der Familiendauerkarte können Familien jederzeit – ganz nach Lust und Laune – das Gelände und die verschiedensten Veranstaltungen genießen.“
Wer in einem unstabilen Arbeitsverhältnis steht, gründet keine Familie und ist von Altersarmut bedroht
Dr. Franz Merdian begrüßt die Anwesenden
v.l.n.r.: M. Weßelmann-Weingärtner, D. Stadelmeyer, U. Schmidtke u. H. RostDiskussionsrunde von Familienbeirat und Familienbeauftragten zum Thema „prekäre Arbeitsverhältnisse“
Wer in einem unstabilen Arbeitsverhältnis steht, gründet keine Familie und ist von Altersarmut bedroht – so lautete das Fazit einer Informationsveranstaltung mit Diskussion, zu der Familienbeirat und Familienbeauftragte der Stadt Bamberg eingeladen hatten.
Anlass zu der Veranstaltung waren unter anderem die Erfahrungen der Familienbeauftragten Gisela Filkorn und der im Familienbeirat tätigen Verbände aus ihrer täglichen Arbeit. Derzeit arbeitet über ein Drittel der Beschäftigten in sogenannten atypischen Arbeitsverhältnissen – also geringfügig, in Teilzeit, Zeitarbeit oder in befristeten Verträgen. In der Mehrzahl handelt es sich um Frauen. „Die Konsequenz ist, dass viele Menschen nicht mehr von ihrer Arbeit leben können und nur unzureichend sozial abgesichert sind. Durch unzureichende Rentenzahlungen droht den Betroffenen später Altersarmut“, so Filkorn.
Um diese Zusammenhänge bewusst zu machen, war Doris Stadelmeyer von Ver.di für ein Impulsreferat eingeladen. Als zentrale Voraussetzung für die Familiengründung nannte sie die Sicherheit, mit einem regelmäßigen und stabilen Einkommen eine Familie ernähren zu können. „Und genau diese Sicherheit ist mit den zunehmend geringfügig entlohnten oder zeitlich begrenzten Arbeitsverhältnissen nicht mehr gegeben“, so die Gewerkschaftsvertreterin. Hinzu komme die dauernde Disziplinierungsfunktion der genannten Arbeitsverhältnisse, die dazu führe, dass Arbeitnehmer aus Angst, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, ihre eigenen Rechte nicht mehr wahren könnten und häufig auch aus Unwissenheit der Willkür der Arbeitgeber ausgesetzt seien.
Dies bestätigte auch Monika Weßelmann-Weingärtner vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF). Sie betreut viele Arbeitnehmer, vornehmlich mit Migrationshintergrund, die sich in genau dieser Situation befänden. Kennzeichnend sei außerdem, dass diese Arbeitnehmer häufig an einem Minderwertigkeitsgefühl leiden und die Schuld daran bei sich selbst suchen. Die Würde der Arbeit bliebe auf der Strecke.
Ursula Schmidtke, Unternehmerin, erklärte, dass Arbeitgeber durch die Globalisierung der Märkte gezwungen seien, entsprechend flexibel auf schwankende Auftragslagen zu reagieren. Zeitlich begrenzte Arbeitsverhältnisse und in vielen Fällen leider auch Dumpinglöhne seien die Folgen. Nicht ganz unschuldig daran sei aber auch das Konsumverhalten jedes Einzelnen. So werde auf der Suche nach Niedrigstpreisen für Produkte und Dienstleistungen die Stärkung der lokalen Wirtschaft oft stark vernachlässigt.
In der von Harald Rost vom ifb moderierten anschließenden Diskussion waren sich die Teilnehmer einig darin, dass die Einführung von Mindestlöhnen ein absolut notwendiges Mittel sei, um einer weiteren Verschärfung der Situation insbesondere für die „atypisch“ Beschäftigten vorzubeugen.
7% für Kinder
Machen Sie mit und unterstüzen Sie mit Ihrer Unterschrift die Forderung der Initiative "7 % für Kinder". Für mehr Informationen klicken Sie das Bild an [PDF].
10.000-fach familienfreundlich
Zum Download bitte anklicken!Neuausgabe des Familienratgebers „Tipps und Infos für Familien aus Stadt und Landkreis“
Es ist das Nachschlagewerk für Familien in Stadt und Landkreis Bamberg: Der Familienratgeber „Tipps und Infos“ wurde jetzt auf den neuesten Informationsstand gebracht und ist in einer dritten Auflage mit 10.000 Exemplaren erschienen.
Im Rahmen eines gemeinsamen Pressetermins im „Haus für Kinder und Kultur“ präsentierten Oberbürgermeister Andreas Starke und Landrat Dr. Günther Denzler zusammen mit den Verantwortlichen das neu aufgelegte Kompendium. Der Familienratgeber ist ein Gemeinschaftsprojekt des Arbeitskreises Allein Erziehen Bamberg, der Familienbeauftragten und des Familienbeirats der Stadt Bamberg und wurde von diesen in freiwilligem Engagement erarbeitet. Mit Hilfe des runderneuerten Ratgebers sollen die Rahmenbedingungen für Familien in Stadt und Landkreis weiter verbessert und der wichtige Standortfaktor „Familienfreundliche Region Bamberg“ gestärkt werden.
Das Nachschlagewerk enthält zahlreiche nützlichen Adressen und Informationen rund um alle Lebenslagen des Familienlebens. Von Schwangerschaft und Geburt über Erziehung und Ausbildung bis hin zu Trennung und Todesfall deckt der Familienratgeber alle Themenbereich ab, in denen Erziehende Information und Hilfe suchen. Besonders Berücksichtigung findet dabei die Situation von Alleinerziehenden.
Der besondere Dank von Oberbürgermeister und Landrat galt den ehrenamtlichen Mitarbeitern. „Nur so ist möglich, den Familienratgeber in dieser Form kostenlos aufzulegen“, sagte OB Starke. Ergänzend zur Druckversion befindet sich auf der Homepage www.alleinerziehende-bamberg.de und www.familienbeirat-bamberg.de auch eine digitale Version, die halbjährlich aktualisiert wird. „Das garantiert größtmögliche Aktualität des Familienratgebers“, so Landrat Dr. Günther Denzler.
Info
Der neue Familienratgeber ist an folgende Ausgabestellen kostenlos erhältlich
- Stadt Bamberg – Infothek und Standesamt
Rathaus Maxplatz, Maximiliansplatz 3, 96047 Bamberg- Büro des Familienbeirates
Rathaus Schloss Geyerswörth, Geyerswörthstraße 3, 96047 Bamberg- Landratsamt Bamberg - Infothek
Ludwigstraße 23, 96052 Bamberg- Caritas Beratungshaus
Geyerswörthstraße 2, 96047 BambergNeuer Vorstand im Familienbeirat
In der Plenumssitzung des Familienbeirats der Stadt Bamberg am 30.6.2011 wurde turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt. Drei der bisherigen Mitglieder, Claudia Leisenheimer, Harald Rost und Gerald Fenn, kandidierten nicht mehr. Die beiden anderen bisherigen Vorstände, Kerstin Schützwohl und Monika Weßelmann-Weingärtner wurden wiedergewählt. Hinzu kamen Sabine Habereder, die bereits vor einigen Jahren den Vorsitz des Familienbeirats innehatte, Cornelia Gürth und Dr. Franz Merdian. Die beiden Letzteren waren erst vor kurzem in den Familienbeirat gewählt worden. In einer der nächsten Vorstandssitzungen soll dann auch ein/eine neue(r) Vorsitzende(r) gewählt werden.
Aktueller Jahresbericht 2010 erschienen
Was tun die Familienbeauftragte und der Familienbeirat? Welche Projekte und Aufgaben wurden 2010 von den größtenteils Ehrenamtlichen umgesetzt oder angestoßen? Welche Projekte sind geplant? Erfahren Sie mehr über die Arbeit dieses für die Bamberger Familien wichtigen Gremiums.
Familienregion Bamberg besiegelt und Webportal bamberg-familienfreundlich.de gestartet
Gemeinsam wollen Stadt und Landkreis Bamberg die Region zu einer der
familienfreundlichsten in ganz Deutschland machen. Um dies auch offensiv
nach außen zu demonstrieren, haben Oberbürgermeister Andreas Starke und Landrat Dr. Günther Denzler am 16. November die „Leitlinien für die
Familienfreundliche Region Bamberg“ unterzeichnet. Zugleich stellten sie das
neue Logo für die Familienregion und das neue Internetportal www.bamberg-familienfreundlich.de vor.
Offener Brief zur Krippenplatzsituation in Bamberg
Der Familienbeirat, die Familienbeauftragte und der Arbeitskreis Familie und Beruf des Familienbeirats nehmen in einem offenen Brief an alle Stadträte und den Oberbürgermeister Stellung zur aktuellen Krippenplatzsituation in Bamberg.Den Brief lesen Sie hier.
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Bamberg auf einem guten Weg zu einer noch familienfreundlicheren Stadt Kommunale Familienpolitik hat in Bamberg einen hohen Stellenwert. Die städtischen Ämter, die... [mehr] |
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Kinderbetreuungskosten ab 2012 Die Bundesregierung hat die steuerliche Berücksichtigung von Kinderbetreuungskosten zum 1. Januar... [mehr] |
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