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Familienfreundlich in die Zukunft

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Wer in einem unstabilen Arbeitsverhältnis steht, gründet keine Familie und ist von Altersarmut bedroht



Dr. Franz Merdian begrüßt die Anwesenden


v.l.n.r.: M. Weßelmann-Weingärtner, D. Stadelmeyer, U. Schmidtke u. H. Rost

Diskussionsrunde von Familienbeirat und Familienbeauftragten zum Thema „prekäre Arbeitsverhältnisse“

 

Wer in einem unstabilen Arbeitsverhältnis steht, gründet keine Familie und ist von Altersarmut bedroht – so lautete das Fazit einer Informationsveranstaltung mit Diskussion, zu der Familienbeirat und Familienbeauftragte der Stadt Bamberg eingeladen hatten.

 

Anlass zu der Veranstaltung waren unter anderem die Erfahrungen der Familienbeauftragten Gisela Filkorn und der im Familienbeirat tätigen Verbände aus ihrer täglichen Arbeit. Derzeit arbeitet über ein Drittel der Beschäftigten in sogenannten atypischen Arbeitsverhältnissen – also geringfügig, in Teilzeit, Zeitarbeit oder in befristeten Verträgen. In der Mehrzahl handelt es sich um Frauen. „Die Konsequenz ist, dass viele Menschen nicht mehr von ihrer Arbeit leben können und nur unzureichend sozial abgesichert sind. Durch unzureichende Rentenzahlungen droht den Betroffenen später Altersarmut“, so Filkorn.

 

Um diese Zusammenhänge bewusst zu machen, war Doris Stadelmeyer von Ver.di für ein Impulsreferat eingeladen. Als zentrale Voraussetzung für die Familiengründung nannte sie die Sicherheit, mit einem regelmäßigen und stabilen Einkommen eine Familie ernähren zu können. „Und genau diese Sicherheit ist mit den zunehmend geringfügig entlohnten oder zeitlich begrenzten Arbeitsverhältnissen nicht mehr gegeben“, so die Gewerkschaftsvertreterin. Hinzu komme die dauernde Disziplinierungsfunktion der genannten Arbeitsverhältnisse, die dazu führe, dass Arbeitnehmer aus Angst, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, ihre eigenen Rechte nicht mehr wahren könnten und häufig auch aus Unwissenheit der Willkür der Arbeitgeber ausgesetzt seien.

 

Dies bestätigte auch Monika Weßelmann-Weingärtner vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF). Sie betreut viele Arbeitnehmer, vornehmlich mit Migrationshintergrund, die sich in genau dieser Situation befänden. Kennzeichnend sei außerdem, dass diese Arbeitnehmer häufig an einem Minderwertigkeitsgefühl leiden und die Schuld daran bei sich selbst suchen. Die Würde der Arbeit bliebe auf der Strecke.

 

Ursula Schmidtke, Unternehmerin, erklärte, dass Arbeitgeber durch die Globalisierung der Märkte gezwungen seien, entsprechend flexibel auf schwankende Auftragslagen zu reagieren. Zeitlich begrenzte Arbeitsverhältnisse und in vielen Fällen leider auch Dumpinglöhne seien die Folgen. Nicht ganz unschuldig daran sei aber auch das Konsumverhalten jedes Einzelnen. So werde auf der Suche nach Niedrigstpreisen für Produkte und Dienstleistungen die Stärkung der lokalen Wirtschaft oft stark vernachlässigt.

 

In der von Harald Rost vom ifb moderierten anschließenden Diskussion waren sich die Teilnehmer einig darin, dass die Einführung von Mindestlöhnen ein absolut notwendiges Mittel sei, um einer weiteren Verschärfung der Situation insbesondere für die „atypisch“ Beschäftigten vorzubeugen.










7% für Kinder


Machen Sie mit und unterstüzen Sie mit Ihrer Unterschrift die Forderung der Initiative "7 % für Kinder". Für mehr Informationen klicken Sie das Bild an [PDF].

 

 

 

 

 


 





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Neuausgabe des Familienratgebers „Tipps und Infos für Familien aus Stadt und Landkreis“

Es ist das Nachschlagewerk für Familien in Stadt und Landkreis Bamberg: Der Familienratgeber „Tipps und Infos“ wurde jetzt auf den neuesten Informationsstand gebracht und ist in einer dritten Auflage mit 10.000 Exemplaren erschienen.

Im Rahmen eines gemeinsamen Pressetermins im „Haus für Kinder und Kultur“ präsentierten Oberbürgermeister Andreas Starke und Landrat Dr. Günther Denzler zusammen mit den Verantwortlichen das neu aufgelegte Kompendium. Der Familienratgeber ist ein Gemeinschaftsprojekt des Arbeitskreises Allein Erziehen Bamberg, der Familienbeauftragten und des Familienbeirats der Stadt Bamberg und wurde von diesen in freiwilligem Engagement erarbeitet. Mit Hilfe des runderneuerten Ratgebers sollen die Rahmenbedingungen für Familien in Stadt und Landkreis weiter verbessert und der wichtige Standortfaktor „Familienfreundliche Region Bamberg“ gestärkt werden.

Das Nachschlagewerk enthält zahlreiche nützlichen Adressen und Informationen rund um alle Lebenslagen des Familienlebens. Von Schwangerschaft und Geburt über Erziehung und Ausbildung bis hin zu Trennung und Todesfall deckt der Familienratgeber alle Themenbereich ab, in denen Erziehende Information und Hilfe suchen. Besonders Berücksichtigung findet dabei die Situation von Alleinerziehenden.

Der besondere Dank von Oberbürgermeister und Landrat galt den ehrenamtlichen Mitarbeitern. „Nur so ist möglich, den Familienratgeber in dieser Form kostenlos aufzulegen“, sagte OB Starke. Ergänzend zur Druckversion befindet sich auf der Homepage www.alleinerziehende-bamberg.de und www.familienbeirat-bamberg.de auch eine digitale Version, die halbjährlich aktualisiert wird. „Das garantiert größtmögliche Aktualität des Familienratgebers“, so Landrat Dr. Günther Denzler.

 

Info

Der neue Familienratgeber ist an folgende Ausgabestellen kostenlos erhältlich

  • Stadt Bamberg – Infothek und Standesamt
    Rathaus Maxplatz, Maximiliansplatz 3, 96047 Bamberg
  • Büro des Familienbeirates
    Rathaus Schloss Geyerswörth, Geyerswörthstraße 3, 96047 Bamberg
  • Landratsamt Bamberg - Infothek
    Ludwigstraße 23, 96052 Bamberg
  • Caritas Beratungshaus
    Geyerswörthstraße 2, 96047 Bamberg


Neuer Vorstand im Familienbeirat

 

In der Plenumssitzung des Familienbeirats der Stadt Bamberg am 30.6.2011 wurde turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt. Drei der bisherigen Mitglieder, Claudia Leisenheimer, Harald Rost und Gerald Fenn, kandidierten nicht mehr. Die beiden anderen bisherigen Vorstände, Kerstin Schützwohl und Monika Weßelmann-Weingärtner wurden wiedergewählt. Hinzu kamen Sabine Habereder, die bereits vor einigen Jahren den Vorsitz des Familienbeirats innehatte, Cornelia Gürth und Dr. Franz Merdian. Die beiden Letzteren waren erst vor kurzem in den Familienbeirat gewählt worden. In einer der nächsten Vorstandssitzungen soll dann auch ein/eine neue(r) Vorsitzende(r) gewählt werden.

 



Aktueller Jahresbericht 2010 erschienen


Was tun die Familienbeauftragte und der Familienbeirat? Welche Projekte und Aufgaben wurden 2010 von den größtenteils Ehrenamtlichen umgesetzt oder angestoßen? Welche Projekte sind geplant? Erfahren Sie mehr über die Arbeit dieses für die Bamberger Familien wichtigen Gremiums.

 

Download Jahresbericht 2010


Familienregion Bamberg besiegelt und Webportal bamberg-familienfreundlich.de gestartet

Gemeinsam wollen Stadt und Landkreis Bamberg die Region zu einer der
familienfreundlichsten in ganz Deutschland machen. Um dies auch offensiv
nach außen zu demonstrieren, haben Oberbürgermeister Andreas Starke und Landrat Dr. Günther Denzler am 16. November die „Leitlinien für die
Familienfreundliche Region Bamberg“ unterzeichnet. Zugleich stellten sie das
neue Logo für die Familienregion und das neue Internetportal www.bamberg-familienfreundlich.de vor.

 




Das Logo der Familienregion Bamberg



Oberbürgermeister Andreas Starke (l.) und Landrat Dr. Günther Denzler (r.) bei der Unterzeichnung der Leitlinien für die Familienregion im Kreise der Verantwortlichen von Stadt und Landkreis Bamberg. (Bildnachweis: Landratsamt Bamberg / Rudolf Mader)


Offener Brief zur Krippenplatzsituation in Bamberg

Der Familienbeirat, die Familienbeauftragte und der Arbeitskreis Familie und Beruf des Familienbeirats nehmen in einem offenen Brief an alle Stadträte und den Oberbürgermeister Stellung zur aktuellen Krippenplatzsituation in Bamberg.

Den Brief lesen Sie hier.



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